Im Rahmen der Sanierung einer denkmalgeschützten Kapitänsvilla aus dem Jahr 1914 wurden Feuchtigkeitsschäden im aufwendig sanierten Innenbereich der Souterrainwohnung beseitigt. Ziel der Maßnahmen war eine dauerhafte Abdichtung des erdberührten Bauwerks sowie der nachhaltige Schutz der hochwertigen Innenräume vor eindringender Feuchtigkeit.
Zur Instandsetzung erfolgte zunächst eine Außenabdichtung des Gebäudes. Ergänzend wurde eine Horizontalsperre hergestellt, um kapillar aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk dauerhaft zu unterbinden. Im Zuge der Arbeiten wurde außerdem die Außentreppe fachgerecht saniert und in das Abdichtungskonzept integriert.
Für die Ausführung kamen aufeinander abgestimmte KÖSTER-Systemprodukte zum Einsatz. Die Horizontalsperre wurde mit KÖSTER Crisin 76 ausgeführt. Für die Abdichtung und Untergrundvorbereitung wurden KÖSTER Sperrmörtel WU, KÖSTER NB 1 sowie KÖSTER NB 4000 verarbeitet. Bewegungs- und Anschlussfugen wurden mit KÖSTER MS Fugendicht dauerhaft verschlossen. Die Oberflächenbeschichtung erfolgte mit KÖSTER CT 221 in Abstreuung mit feuergetrocknetem Quarzsand sowie einer abschließenden Versiegelung mit KÖSTER TS Transparent.
Durch die Kombination aus Außenabdichtung, Horizontalsperre und der Sanierung der Treppenanlage konnte die Feuchtigkeitsproblematik nachhaltig behoben und der denkmalgeschützte Gebäudebestand dauerhaft geschützt werden.